Ein entspanntes Grillfest

Spass für alle

Eine Familie grilliert im Sonnenschein

Man stellt sich das so idyllisch vor. Freunde, die sich händereibend auf die Köstlichkeiten vom Grill freuen und den fröhlich spielenden Kindern lächelnd zuwinken. Keine Tränen, kein Geschrei, keine Langeweile. Die grosse Grill-Idylle. Nur sieht die Realität manchmal anders aus.

Die Kinder mögen nicht aufs Grillgut warten und geben ihrem Unmut lautstark Ausdruck, volle Sirupbecher durchtränken die schönen Tischdecken, ein Kind verbrennt sich am Grill, die Oma wird von einer Wespe gestochen, es ist zu wenig Essen da und es fängt an zu regnen. Gegen das Wetter kann man in der Regel nichts ausrichten. Aber man kann sein Grillfest optimal vorbereiten.

Die Planung

Bereichert eine eher grössere Anzahl Gäste die Grillparty, so ist es klug, ein paar Freunde zu fragen, ob sie einen Salat oder ein Dessert mitbringen. Bei den eigenen Vorbereitungen helfen auch Kinder gerne mit. Salate, Spiesse zubereiten, Gemüseschälen, Dips anrühren, Fleisch marinieren. Pro Person kann man mit etwa 350 Gramm Fleisch rechnen. Männer essen in der Regel etwas mehr, Frauen weniger. Kinder ungefähr die Hälfte. Es gehört heute zum guten Ton, dass man auch Unverträglichkeiten und Ernährungsphilosophien berücksichtigt. Man also auch genügend Gemüse für Vegetarier einplant und bei Intoleranzen Alternativen anbietet.

Eine schöne Deko ist die halbe Miete

Das Auge isst nicht nur auf dem Teller mit. Hübsche Tischdecken, Servietten, Lampions, Girlanden, Wimpelketten oder auch batteriebetriebene Lichterketten für den Abend und Windlichter sorgen für ein schönes Ambiente. Auch selbst gepflückte, kleine Blumensträusschen in hübschen, kleinen Glasflaschen. Wer geschirrbestandstechnisch auf Einweggeschirr zurückgreifen muss, findet im mittlerweile grossen und vielerorts erhältlichen Bambusgeschirrsortiment eine stillvolle Alternative zu den gängigen Plastiktellern.

Sicherheit geht vor

Sind Kinder zugegen, sollen sie natürlich auf den Grill und die Gefahren hingewiesen werden. Auf jeden Fall soll der Grill so platziert sein, dass er nicht dort steht, wo die Kinder herumrennen. Er muss stabil und immer unter Aufsicht sein. Der Grill darf nicht im Windzug stehen, es sollte kein Spiritus verwendet werden und bestenfalls sind Feuerlöscher oder eine Löschdecke in Griffnähe. Des Fettes wegen sollte ein Grill nie mit Wasser gelöscht werden. Da tut es auch ein Kübel Sand, den man in Griffnähe hält. Wer Grillschalen verwendet, verhindert, dass übermässig viel Fett ins Feuer tropft, das sich entzünden kann. Auch nach dem offiziellen Grillieren sollten die Kinder dem Grill fernbleiben, da die Glut noch viele Stunden heiss ist.

Kein Kind langweilt sich

In der Natur und an kindgerechten Orten brauchen die Kleinen nicht viel Unterhaltung. Wer aber präventiv einen grossen Bogen um Langeweile-Attacken machen will, legt sich ein paar Ideen für die Kinder zurecht. Für die Kleinsten sind Tischdecken zum Ausmalen eine schöne Beschäftigung. Das muss keine spezielle Ausmaltischdecke sein, da tun es auch ein einfaches, helles, unifarbenes Papiertischtuch und ein paar Buntstifte. Bei einer grossen Anzahl Kinder ist eine Schnitzeljagd mit zwei Mannschaften eine schöne Sache. Oder eine Schatzsuche. Im Wald gibt man den Kindern eine kleine Schachtel und schickt sie auf die Suche nach kleinen Naturschätzen. Und natürlich kann man auch Spiele wie Sackhüpfen, Blinde Kuh, Apfelschnappen oder Topfschlagen einbauen. Seifenblasen machen sich oft gut, mit Murmeln können die Kinder eigene Spiele erfinden und auch Luftballontennis kann lustig werden.

Einfach halten

Das Kindergrillgut sollte nicht zu stark gewürzt sein, Ketchup und Mayo kommen in der Regel besser an als ausgefallene Spicy-Kurkuma-Lemongrass-Marinaden, und mit ein paar Gemüsesticks zum Dippen kommt auch die Nährstoffzufuhr nicht zu kurz. Schlangenbrot ist ein Dauerbrenner sowie auch die wohl einfachsten Desserts überhaupt: Geröstete Marshmallows oder in Alufolie gebratene Schokolade-Bananen. Auch Früchte dürfen auf den Grill: Ananas, Birnen, Melonen, Pfirsiche, Feigen, Äpfel oder auch Mangos.


Nadja, Hello Family Bloggerin

2007 wurde Nadja das erste Mal Mutter, inzwischen hat sie zwei Töchter. Sie liebt Musik, Bücher und Kino. Auf ihrem eigenen Blog widmet sie sich allem, was der Seele und dem Magen gut tut und das Auge verwöhnt.

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